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Das Titelbild erinnert an die 350jährige Wiederkehr des Unheiljahres 1632; Wallensteins Lager bei der Alten Veste. Es zeigt den Anfang des Sterberegisters nach der Kriegsnot, mit einer summarischen Aufzeichnung aller 624 Toten dieses Jahres:

„Verzaichnus aller Personen, sovil man biß dahero erfahren können, welche seit dem 2. Junii dises 1632. Jahres, da wir wegen Ankunfft des Kais. Kriegsvolckes von Hauß und Hof nacher Nürmberg und andes wohin flihen müssen, In der Frembde anheimbs auß diser Pfarr durch den zeitlichen Todt hingewurket, teilß auch (durch) die Soldaten niedergemachet worden.“

Das Datum wäre zu korrigieren; es muß heißen: 2. Juli (so auch im gleichzeitigen Taufregister: Mense Julio, Augusto, Septembri).

Es war wohl die schwerste Erschütterung, die in den über tausend Jahren seiner Geschichte über unseren Ort gekommen ist. Bis zum Kriegsende 1648 wiederholen sich die Durchzüge fremder Truppen und die Flucht der Bevölkerung. Die Zahl von 624 Toten scheint eher noch zu niedrig angegeben. Man muß damit rechnen, daß unsere Gemeinde fast drei Viertel ihrer Einwohner in diesen Jahren verloren hat. Es dauert fast 50 Jahre, bis die Durchschnittszahlen an Taufen, Trauungen und Beerdigungen aus den Jahren 1600–1608 wieder erreicht werden.

Alfred Steinheimer

„… um Unseren getreuen Untertanen eine genauere Übersicht aller Landesgesetze zu verschaffen.“

Vom Königlich-Baierischen Regierungsblatt zum Amtsblatt des Marktes Roßtal.

Die Geschichte der Amts- und Gesetzesblätter beginnt mit der Erweiterung des Machtbereichs der Verwaltung in den Staatsformen des 18. Jahrhunderts.

Für Bayern gilt dies mit dem Regierungsantritt des Kurfürsten Maximilian Joseph 1799 und des von ihm zum Ministerpräsidenten berufenen Freiherrn von Montgelas.

Das geschichtliche Bild des Letztgenannten ist nicht einheitlich. Unbestreitbar jedoch gilt, daß es ihm gelang, die Vorstellungen von einem modernen Staatswesen auch in die Tat umzusetzen. Er schuf ein dreigliedriges Verwaltungssystem, wie es auch heute noch besteht, organisierte die Regierung in Fachministerien und verfaßte die Grundsätze für ein Berufsbeamtentum dergestalt, daß jedermann Zugang zu den Staatsämtern haben und Anstellung und Beförderungen nur aufgrund von Prüfungen und Leistungen möglich sein sollten.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, daß mit dem Antritt der Regierung des Maximilian Joseph auch ein offizielles Regierungsblatt eingeführt wurde, mit dem Hinweis: „… um nicht nur den Landesstellen, sondern auch Unseren getreuen Untertanen eine genauere Übersicht aller Landesgesetze zu verschaffen.“

Ähnliche Regierungsblätter wurden nach der Angliederung der „äußeren Provinzen“ Franken, Schwaben, der oberen Pfalz und Neuburg bewilligt, die seit dem Jahre 1803 unter den jeweiligen Provinzial-Landesdirektionen erschienen sind.

Man erkannte indes sehr schnell, daß die gleichzeitige Existenz verschiedener Provinzial-Regierungsblätter, wie es in der Verordnung vom 1. Januar 1806 heißt: „… die nothwendige Einheit der Staatsgrundsätze stören müßte, da der Zweck eines offiziellen Regierungsblattes nur durch eine strenge und systematische Ordnung erreicht werden kann.“

So wurde deshalb nach der Schließung des Preßburger Friedens vom 26. Dezember 1805 zwischen dem deutschen Kaiser und Napoleon, in welchem die mit Napoleon alliierten Kurfürsten von Bayern und Württemberg den Königstitel erhielten, ohne jedoch aufzuhören, Glieder des Deutschen Bundes zu sein, eine Änderung vorgenommen.

Mit der 1. Ausgabe des Regierungsblattes vom 1. Januar 1806 (Abb. 1) wird der Öffentlichkeit die Annahme des Titels eines Königs von Baiern bekanntgegeben und bestimmt, daß dieses offizielle Regierungsblatt unter der Aufsicht „… Unseres geheimen Ministerial-Departements der auswärtigen Angelegenheiten erscheinen wird und den Titel: ‚Königlich-Baierisches Regierungsblatt‘ führen soll“.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 1: 1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Die Provinzial-Regierungsblätter in München, Amberg, Neuburg, Würzburg und Ulm stellten mit dem Ende des Jahres 1805 ihr Erscheinen ein. Der Inhalt des allgemeinen Regierungsblattes hielt sich an den Grundlinien, welche König Max I. Joseph, wie nun sein Titel war, bereits 1799 und 1801 für das offizielle Regierungsblatt vorgezeichnet hatte: Es sollte alle Verordnungen, Bekanntmachungen, Beförderungen und offiziellen Proklamationen der „General-Landes-Commisariate“ und Provinzial-Landesdirektionen enthalten.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 2: Amtliche Seite des Intelligenzblattes

Die eingangs schon erwähnte Absicht, damit allen Untertanen eine Übersicht über die Landesgesetze zu verschaffen, führt dazu, daß in der königlichen Ordnung auch die Verteilung des Regierungsblattes geregelt war. So wurde angeordnet, daß „… sämmtliche Gemeinden und Pfarrer ohne Unterschied der Confession das Regierungsblatt, und zwar jene auf eigene Kosten, die letzteren aber aus den Mitteln des Kirchenvermögens halten sollen“.

Den Gemeinden wird zur Auflage gemacht, jedes Exemplar sorgfältig zu sammeln, am Ende des Jahres binden zu lassen und aufzubewahren. Von der Vollständigkeit sollten sich die königlichen Landgerichte und Polizeibehörden von Zeit zu Zeit überzeugen. Die Pfarrer übernahmen die Pflicht, das aus Kirchenmitteln beschaffte Exemplar unter den Pfarrakten zu verwahren, wobei abgängige Stücke bei Sterbefällen und Inventuren aus der Erbmasse ersetzt oder vergütet werden mußten.

Da Privatunternehmer in den einzelnen Provinzen sogenannte „Intelligenzblätter“ herausgaben, die neben allgemeinen Anzeigen von Stellen oder Wohnungen auch amtliche Verordnungen enthielten, erfolgte die Einschränkung, daß die in dem Regierungsblatt enthaltenen Verordnungen und Gesetze in keinem anderen öffentlichen Blatt ausführlich abgedruckt werden dürfen und diese Intelligenzblätter nicht als offizielle Schriften zu behandeln gestattet werde.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Spalte mit Privatnachrichten derselben Ausgabe

Die Herausgabe der „Intelligenzblätter“ (Abb. 2) wurde allerdings in einer Entschließung Max I. Joseph vom 7. März 1814 neu geregelt, weil offenbar das „Königlich-Baierische Regierungsblatt“ allein für eine schnelle und weite Bevölkerungskreise umfassende Benachrichtigung nicht ausreichte. Nach dieser Verordnung des Königs sollte nun in jedem Kreise des Königreiches, es waren 1814 deren neun, deren Benennung nach dem Vorbild der französischen Departements nach dem Namen des durchfließenden Flusses vorgenommen wurde, nämlich der Main-, Rezat-, Regen-, Ober-Donau-, Iller-, Unter-Donau-, Salzach- und Inn-Kreis, ein Kreis-Intelligenzblatt bestehen, „… welches alle amtlichen Anordnungen und Verfügungen sämtlicher administrativer, gerichtlicher und finanzieller Ober- und Unterbehörden des Kreises, deren öffentlich Bekanntmachung nothwendig ist und sonst keinem Anstande unterliegt, aufnimmt und verbreitet“. Amtliche Kundmachungen sollten zuerst unter der Überschrift „Amtliche Artikel“ und Privataufsätze unter der Überschrift „Nicht amtliche Artikel“ gesetzt werden. Dem amtlichen Charakter des Intelligenzblattes entsprechend, sollte seine Herausgabe in der Regel von der Polizeibehörde der Kreishauptstadt besorgt werden. Dort, wo bereits Intelligenzblätter von Privatpersonen herausgegeben wurden, blieben für die Dauer der königlichen Genehmigung diese Privilegien weiter bestehen. Die Zensur hatte das General-Commisariat zu besorgen. Nach der königlichen Verordnung mußte das Blatt „… um den billigsten Preis, soweit es ohne Nachteil des Herausgebers gegeben werden kann, gegeben“ und alle amtlichen Bekanntmachungen unentgeltlich aufgenommen werden.

Auch für das „Kreis-Intelligenzblatt“ ergeht die Order hinsichtlich seiner Verteilung, wobei auf Gemeindeebene die Vorschrift besteht, daß „… der Pfarrer jedes Blatt gleich nach seinem Empfange unter allen Gemeinde-Vorstehern des Pfarrsprengels zirkulieren läßt, welche dann für die weitere Bekanntmachung der treffenden Artikel in ihrer Gemeinde Sorge zu tragen haben“. Die Aufbewahrung oblag den Pfarrern.

Durchblättert man die ersten zehn Jahrgänge des „Königlich-Baierischen Regierungsblattes“, so spürt man die politisch unruhigen Zeiten, aber auch den beginnenden Fortschritt, der von nicht wenigen als gewaltsame Umkrempelung alles Bestehenden empfunden und als Urheber dafür – sicher nicht grundlos – die Person des Ministerpräsidenten Montgelas angesehen wurde, der überdies noch den Ministerien des Innern, des Äußeren und des Kultus vorstand.

Ein Historiker1 gegen Ende des 19. Jahrhunderts urteilt wie folgt: „… Er schuf die Verwaltung um und ging auf allen Gebieten des Staatswesens mit ‚aufgeklärter‘ Despotie vor. Aus Bayern machte er einen Beamtenstaat, in welchem der eine Teil der Einwohner nur da war, um zu regieren und der andere, um regiert zu werden. Alle Verordnungen und Einrichtungen des dreifachen Ministers geschahen mit derselben unruhigen Hast wie in Österreich unter Joseph II., jedoch mit größerer Zähigkeit und Nachhaltigkeit. Es häufte sich ein Gesetz auf das andere und wöchentlich erschien ein Regierungsblatt, in welchem sich die Gesetze unaufhörlich drängten und verdrängten.“

Die Verwaltung informiert und, was weniger angenehm empfunden wird, sie reglementiert.

Der Untertan erhält über alle Artikel irgendeines Vertrages Kenntnis und erfährt den Eingriff des Staates in allen Lebensbereichen, ob es sich, wahllos herausgegriffen, um die Lehrzeit der Meistersöhne, die Religionserziehung der unehelichen Kinder, das Papierformat in den fränkischen Provinzen oder um die Schutzpockenimpfung handelt.

So ergeht auch eine Regelung über die Patrozinien und Kirchweihfeste, deren beträchtliche Anzahl, offenbar bestimmt durch zahlreiche Kapellen und Filialkirchen, den königlichen oder Montgelas Unmut erregen. Das heute noch allgemeine Kirchweihfest, die sogenannte „Allerweltskirchweih“, festgelegt auf den 3. Sonntag im Oktober, wird in einer Verordnung vom 23. Oktober 1806 mit der Strafandrohung zur Zahlung von 30 Reichstalern für diejenigen Pfarrer, die an einem der abgewürdigten Feiertage einen feierlichen Gottesdienst halten, bekanntgegeben.

Einer der Roßtaler Pfarrer aus dieser Zeit hat sich mit dieser Verordnung, vielleicht im Hinblick auf die Regelung des Kirchweihfestes in Buchschwabach, Buttendorf oder Weitersdorf, anscheinend beschäftigen müssen, weil inmitten der gebundenen Regierungsblätter des Jahrgangs 1806 zum leichteren Auffinden der königlichen Kirchweihverordnung noch ein Merkzeichen eingelegt ist.

Die Eingliederung der Markgrafschaft Ansbach in das Königreich Baiern am 20. Mai 1806 erfährt das Volk aus Nummer 23 des Regierungsblattes vom 4. Juni 1806 (Abb. 3). Roßtals bayerische Zeit beginnt.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 3: Verkündung der Besitznahme der Markgrafschaft Ansbach

Ein Jahr später bringt das Regierungsblatt die Bestimmungen der Konföderationsakte des Rheinbundes von 1807, in den folgenden Jahren die Bekanntgabe von Armeebefehlen und Kriegslasten und nach der vernichtenden Niederlage Napoleons in Rußland – der Krieg kostete auch 30 000 Bayern das Leben – die Erklärung des Königs Max I. Joseph vom 23. Oktober 1813 über den Abfall Bayerns vom Bündnis mit Frankreich.

Der Markt Roßtal erscheint in all diesen Ausgaben nur dann, wenn eine der beiden Pfarrstellen zur Besetzung ausgeschrieben wird.

1814, als gegen den schon besiegt geglaubten und nun wiedererstandenen Napoleon die allgemeine Landesbewaffnung angeordnet wird, finden wir einen Hinweis, daß Roßtal der bayerischen Armee 1 Pfund Charpie (aus Leinenstoff gezupfte Fäden, die als Watte verwendet wurden), 4 Binden, 1 neues Hemd und 15 Gulden 58 Kreuzer spendet. Buchschwabach bringt 5 Gulden 29 Kreuzer, Großweismannsdorf 4 Gulden 59 Kreuzer und Weitersdorf 6 Gulden 41 Kreuzer auf.

Die Jahre vergehen, Geschichte und Zeitgeschmack ändern das Gesicht des Regierungsblattes, 1837 wird aus dem Rezatkreis der Regierungsbezirk Mittelfranken.

Der Untertan wird selbstbewußter und fordert Rechte, die in der Verfassung des Königreiches Bayern verankert werden sollen.

Der große Umbruch geschieht am Ende des 1. Weltkrieges, im November 1918, als revolutionäre Kräfte den Monarchen vertreiben und den Volksstaat (Abb. 4) ausrufen.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 4

Der neuen Regierung ist nur eine kurze Dauer beschieden. Immerhin tragen 24 Ausgaben des Regierungsblattes die Benennung „Gesetz- und Verordnungsblatt für den Volksstaat Bayern“. Mit Nr. 25 vom 15. Mai 1919 wird aus dem „Volksstaat“ ein „Freistaat“ (Abb. 5). Diese Benennung bleibt, trotz der im Januar 1933 (Abb. 6) eingetretenen Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Deutschland und die von ihnen veranlaßte Gleichschaltung der Länder mit dem Reich, bis zum 17. März 1936. Der neue Titel des Blattes heißt nun: „Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt“.

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 5

1. Ausgabe des Königlich-Baierischen Regierungsblattes

Abb. 6: Erste Auswirkungen der „Gleichschaltung“ im Freistaat Bayern

Die Benennung bleibt bis zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches im Mai 1945, wobei nicht in Erfahrung gebracht werden konnte, zu welchem Zeitpunkt die letzte Ausgabe dieses Gesetz- und Verordnungsblattes erfolgte.

Die Auflösung des Staatswesens ist total: Zerstörte Städte und Industrieanlagen, heimatlose Deutsche und Ausländer, die ein Unterkommen suchen, unvorstellbare Schwierigkeiten in der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, und doch, am 15. September 1945, nur dreieinhalb Monate nach dem Ende der Kampfhandlungen, wird, vom ersten Ministerpräsidenten Bayerns nach diesem unseligen Krieg, Fritz Schäffer, mit einem Vorwort versehen, unter dem gleichen Titel, jedoch in einer anderen Drucktype, das Gesetz- und Verordnungsblatt neu herausgegeben (Abb. 7).

1. Ausgabe des Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblattes

Abb. 7: 1. Ausgabe des Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblattes nach dem 2. Weltkrieg

Die so oft geschmähte Verwaltung hat einen nicht geringen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes aus den chaotischen Zuständen des Jahres 1945.

Doch bei all den genannten amtlichen Druckerzeugnissen, die von der Landesregierung bis in die entfernteste Gemeindekanzlei in der Provinz ihren Weg fanden, blieb auf der Ebene der Gemeinden selbst die Art, dem Bürger die ihn betreffenden Erlasse und Mitteilungen wissen zu lassen, über alle Zeiten hinweg die gleiche, nämlich der Anschlag an allgemein bestimmten Stellen oder/und der Ausruf auf den Straßen und Plätzen der Gemeinde.

Andreas Heckel

Andreas Heckel

Im Heimatmuseum Roßtal ist die Handglocke verwahrt, mit der bis 1941 alle Bekanntmachungen und später noch eilige wichtige Mitteilungen vom Ausrufer angekündigt wurden. Der letzte „Gemeindediener“, der, wenn auch recht selten, diese Tätigkeit ausübte, war Herr Andreas Heckel (geb. 24.5.1904, gest. 10.6.1978).

Seit Juli 1978 gibt die Gemeinde Roßtal ein Amtsblatt (Abb. 8) heraus, das allen Haushalten zugestellt wird. Der Inhalt dieses Blattes ist ähnlich gegliedert wie der der eingangs erwähnten „Intelligenzblätter“, es bringt amtliche Mitteilungen und private Anzeigen. Um Energie und Rohstoff einzusparen, wird es aus Abfallpapier hergestellt. Die Auflage beträgt heute 3100 Exemplare, und das Blatt erscheint im Abstand von vierzehn Tagen.

1. Ausgabe des Amtsblattes der Marktgemeinde Roßtal

Abb. 8: 1. Ausgabe des Amtsblattes der Marktgemeinde Roßtal

Was ein weitsichtiger Staatsmann vor fast 180 Jahren mit der Einführung eines Amtsblattes beabsichtigte, nämlich allen Untertanen die Gesetze und Verordnungen wortgetreu und immer wieder nachlesbar darzulegen, ist heute für den mündigen Bürger so selbstverständlich, daß es kaum noch Gemeinden gibt, die für ihre Bekanntmachungen, Mitteilungen und Satzungen nicht den gleichen Weg eingeschlagen haben, wie ihn die Marktgemeinde Roßtal mit der Herausgabe eines Amtsblattes seit 1978 geht.

Quellen:

1Dr. Wilhelm Schreiber: „Geschichte Bayerns“ 1891.
 Archiv der evang. Pfarrei St. Lorenz, Roßtal
 Bibliothek der Universität Erlangen
 Bibliothek der Oberpostdirektion Nürnberg
 Verwaltung der Marktgemeinde Roßtal
Königlich Bayerisches Kreisamtsblatt von Mittelfranken

Vor 100 Jahren: Aus: Königlich Bayerisches Kreisamtsblatt von Mittelfranken Nr. 45, Ansbach, den 10. Mai 1882